Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Mandatsbedingungen für die Bearbeitung von Online-Mandaten zu Pauschalpreisen im Webshop

der Rechtsanwaltskanzlei Lars Liedtke (http://www.Kanzlei-Lars-Liedtke.de), Groner Landstr. 59, 37081 Göttingen


§ 1 Gegenstand und Umfang der Rechtsdienstleistungen bei Bestellungen im Webshop

Sämtliche angebotenen Rechtsdienstleistungen der Kanzlei Lars Liedtke beziehen sich ausschließlich auf das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die im Webshop der Kanzlei Lars Liedtke zu Pauschalpreisen angebotenen Rechtsdienstleistungen umfassen nur die dort konkret genannten Einzeltätigkeiten. Weitere, sich an die bestellte Leistung anschließende Tätigkeiten sind vom Pauschalpreis nicht umfasst. Sollte ein Mandant solche weiteren Leistungen wünschen, informiert ihn die Kanzlei rechtzeitig darüber, dass bzw. welche weiteren Kosten entstehen. Erst wenn der Mandant sich ausdrücklich damit einverstanden erklärt hat, für diese weiteren kosten aufkommen zu wollen, setzt die Kanzlei ihre Tätigkeit fort.


§ 2 Vertragsschluss bei Benutzung des Webshops

Durch die Bestellung einer Rechtsdienstleistung im Webshop der Kanzlei Lars Liedtke gibt der Auftraggeber eine verbindliche auf den Abschluss eines Anwaltsvertrags gerichtete Willenserklärung über die dort näher bezeichnete Rechtsdienstleistung zu dem dort genannten Pauschalpreis ab. Nach Abschluss der Bestellung erhält der Auftraggeber zunächst eine Bestätigung per Email darüber, dass die Bestellung eingegangen ist. Bei dieser Eingangsbestätigung handelt es sich noch nicht um eine Annahmeerklärung der Kanzlei Lars Liedtke. Ein Vertragsschluss erfolgt erst, nachdem die Bestellung individuell durch den Rechtsanwalt (z.B. auf Interessenkollision) geprüft werden konnte und dem Auftraggeber durch eine weitere Email die Übernahme des Mandats bestätigt wird. Dies erfolgt in der Regel innerhalb eines Werktages ab Eingang der Bestellung. Setzt das Mandat gemäß Produktbeschreibung die Überlassung von Unterlagen des Auftraggebers an die Kanzlei voraus, erfolgt eine Mandatsannahme oder -ablehnung durch die Kanzlei erst, nachdem diese Unterlagen postalisch, per Fax oder per Email eingegangen sind.


§ 3 Verbraucherwiderruf

Handelt der Auftraggeber in seiner Eigenschaft als Verbraucher, hat er das Recht, den Vertrag gemäß den gesetzlichen Bestimmungen des bürgerlichen Rechts zu widerrufen. Über dieses Widerrufsrecht wird er vor Vertragsschluss gesondert belehrt. Durch die Eingangsbestätigung der Bestellung erhält er die Widerrufsbelehrung noch einmal per Email übersandt. Erfolgt die Mandatserteilung durch einen Unternehmer, steht diesem kein Widerrufsrecht zu.


§ 4 Zahlung des Pauschalhonorars

Mit Vertragsschluss erhält der Mandant per Email als Dateianhang die Honorarrechnung in Höhe des vereinbarten Pauschalpreises. Das Honorar ist innerhalb von 2 Wochen ab Rechnungserhalt auf das in der Rechnung genannte Geschäftskonto im Wege des Vorschusses zu überweisen. Rechtsanwalt Lars Liedtke ist berechtigt, die seinerseits geschuldeten Rechtsdienstleistungen erst nach vollständigem Zahlungseingang zu erbringen.


§ 5 Bearbeitungsgrundsätze und gegenseitige Pflichten

a) Überlassung von Unterlagen und Informationen
Setzt die bestellte Rechtsdienstleistung gemäß der jeweiligen Produktbeschreibung die Überlassung von Unterlagen bzw. Informationen durch den Mandanten an die Kanzlei voraus, verpflichtet sich der Mandant, diese zur Bearbeitung notwendigen Unterlagen bzw. Informationen postalisch in Kopie, per Telefax oder per Email an die Kanzlei zu übersenden. Eine Vertragsannahme durch die Kanzlei erfolgt erst nach Vorliegen sämtlicher notwendiger Unterlagen und Informationen. Rechtsnachteile (z.B Fristversäumnisse), die aus der nicht rechtzeitigen Zurverfügungstellung von Unterlagen und Informationen resultieren, gehen zu Lasten des Mandanten. Der Mandant wird darauf hingewiesen, dass Fälle, in denen eng bemessene Fristen laufen, nicht für eine Online-Beauftragung geeignet sind. Bei der elektronischen Übermittlung einer Email-Anfrage kann nicht immer sichergestellt werden, dass die Email den Empfänger rechtzeitig erreicht. So kann es bei der Nutzung elektronischer Kommunikationsmittel zu technischen Störungen kommen, die ein rechtzeiges Empfangen der Informationen verhindern.

b) rechtliche Prüfung
Ich werde jedes mir erteilte Mandat sorgfältig und gewissenhaft bearbeiten. Eine seriöse und erfolgreiche anwaltliche Mandatsbearbeitung erfordert jedoch eine korrekte und umfassende Information des Rechtsanwalts. Dazu ist es erforderlich, dass der Mandant die Kanzlei über sämtliche mit dem Mandat zusammenhängenden Tatsachen umfassend und wahrheitsgemäß informiert und sämtliche relevanten Unterlagen übermittelt. Für Beratungsfehler, die auf eine fehlerhafte oder unvollständige Unterrichtung durch den Mandanten zurückzuführen sind, übernimmt der Rechtsanwalt keine Haftung, es sei denn er handelt grob fahrlässig oder vorsätzlich.

c) elektronische Kommunikation per Email
Bei einer elektronischen Kommunikation per Email kann eine Geheimhaltung nicht vollständig garantiert werden. Bei unverschlüsselten Emails ist nur eingeschränkte Vertraulichkeit gewährleistet. Soweit der Mandant der Kanzlei eine Email-Adresse mitgeteilt hat, willigt er - jederzeit widerruflich ein - dass die Kanzlei berechtigt ist, ihm mandatsbezogene Informationen per Email zu übersenden. Der Mandant sichert zu, dass nur er oder von ihm befugte Personen Zugriff auf das Email-Konto haben. Er sichert weiter zu, eine regelmäßige Kontrolle seines Email-Postfachs zu gewährleisten.